Unterfadenspule | einfach nähen lernen

In diesem Blogartikel dreht sich alles rund um die kleine Unterfadenspule. Das Thema scheint zuerst ganz einfach zu sein, es gibt allerdings doch einige kleine Unterschiede und Dinge zu beachten. 

Ausführung

Die Unterfadenspulen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mal sind sie etwas schmaler, mal auch etwas breiter. Außerdem gibt es welche aus Kunststoff und auch aus Metall.
Es gibt sogar Maschinen, die haben sogar spezielle Unterfadenspulen. Dort ist nämlich das Loch auf einer Seite etwas größer als auf der anderen Seite. Dadurch soll verhindert werden, dass man die Spule falsch herum einlegt.

Einlegen

Abhängig von deiner Maschine musst du deine Unterfadenspule so einlegen, dass sich die Spule im oder gegen den Uhrzeigersinn dreht. Wenn du dir unsicher bist, schau einfach mal in der Bedienungsanleitung rein. Denn wenn du die Spule einmal falsch herum eingelegt hast, kann es sein, dass es ein kleines Fadenchaos ergibt und dir der Faden ständig reißt. Wenn das also mal der Fall bei dir war, denk daran die Spule eventuell andersherum einzulegen.

Für jede Farbe eine eigene Spule?

Grundsätzlich musst du das natürlich selbst entscheiden. Damit du aber kleine Restfäden, die man noch verwenden kann, nicht wegschmeißen musst, empfiehlt es sich dann doch für jede Farbe eine eigene Spule anzulegen. Das ist aber keine Voraussetzung, wenn du das Nähen gerade angefangen hast. Dann reichen meist auch drei bis fünf Spulen aus.
Denn ehrlicherweise sieht man den Unterfaden eher selten von außen und dafür reicht es meist schon eine ähnliche Farbe für den Unterfaden zu verwenden. Angenommen dein Oberfaden ist Pink, so kannst du prima ein Rosa oder Rot für deinen Unterfaden verwenden. Allerdings würde ich dir nicht empfehlen bei hellem Stoff mit Schwarz und bei dunklem Stoff mit Weiß zu arbeiten. Dafür ist der Kontrast dann doch zu stark.

Aufspulen

Wichtig ist natürlich auch, dass der Unterfaden immer sehr stramm aufgespult ist. Häufig passiert es auch, dass das Garn eher locker und lose um die Spule gespult wurde und eventuell sogar kleine Schlaufen bildet. Das kann wiederrum dazu führen, dass sich in der Maschine dann alles verknotet und der Faden ständig reißt. Deshalb immer darauf achten, dass beim Aufspulen der Faden in der Spannungsvorrichtung eingelegt ist, damit sich der Unterfaden wirklich sehr stramm und gleichmäßig auf die Spule aufspulen lässt.

Aufbewahrung

Für die Aufbewahrung der Spulen gibt es Unmengen an Ideen. Ich zeige dir zuerst einmal, wie ich meine Spulen aufbewahre und zum Schluss einige Ideen aus dem Netzt, die definitiv auch sehr praktisch sind.
Das meiste Garn bewahre ich in meinem Regal auf. Dort befinden sich nicht nur meine Spulen sondern auch meine Garnrollen, alle farblich sortiert.
Besonders praktisch finde ich, dass bei den meisten Nähmaschinen immer noch so eine kleine Aufbewahrung direkt in der Nähmaschine vorhanden ist.
Da meine neue Maschine die breiteren Spulen benötigt, habe ich mir dafür eine kleine Dose besorgt. So verhindere ich, dass ich sie mit den anderen Spulen durcheinander bekomme.
Außerdem gibt es seit einiger Zeit die einfach nähen Toolbox mit dem praktischen Garnrollenhalter. Dort habe ich nicht nur meine Garnrollen für unterwegs, sondern auch meine Unterfadenspulen drin. Dort passen ungefähr fünf Rollen auf einen Spieß und so kann man diese ganz praktisch herausholen. Den Link zu deiner Toolbox findest du hier.
Im Netzt habe ich dann noch diese fünf Ideen gesammelt. Zum Beispiel kann man die Spule mit einem großen Gummiband direkt an der Garnrolle befestigen. Viele besorgen sich auch die Zehntrenner, wo die Spulen einfach zwischen gesteckt werden. Alternativ dazu gibt es das noch in etwas professioneller Form in einem Ring oder länglicher Form. Außerdem gibt es noch Klammern, wo man die Spulen ebenso einfach dort reinschieben kann. Und zum Schluss gibt es natürlich noch die Pins, auf denen man zuerst die Spule oben einmal draufklimmt und dann das Ganz in die Garnrolle steckt.

Sichern

Damit sich das Garn nicht automatisch von der Spule abwickelt, habe ich noch einen kleinen Tipp für dich. Dafür nehme ich circa 15cm und das wickele ich zwischen Garn und dem Spulenrand wirklich sehr stramm einmal drumherum. Dadurch frisst sich der Faden etwas dort zwischen und ist somit befestigt und kann sich nicht mehr von allein lösen.

Ich hoffe ich konnten dir mit diesen Infos einige Fragen klären und wünsche dir noch ein einwandfreies Nähen ohne Probleme mit dem Unterfaden.

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