Mundschutz nähen

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Bis zum 17.03.2020 hätte ich nie gedacht, dass ich mal einen Mundschutz nähen werde. Dann kam eine eMail der örtlichen Apotheke mit dem Hinweis auf eine Aktion der Stadt Essen, die ein Schnittmuster für eine Maske veröffentlicht haben, um für die Feuerwehr zu nähen, und dem Wunsche, hierzu ein Video zu drehen. Diesem Wunsch bin ich nachgekommen, nicht ganz ohne Bauchschmerzen, ob die Dinger denn tatsächlich sinnvoll sind.

Was dann passiert ist, ist unfassbar. Es hagelte Kommentare wie „schäm dich“, „du spielst mit Menschenleben“, „Fakenews“ oder „grob fahrlässig“. Aber es kamen vor allem Berichte, wie es „an der Front“ derzeit aussieht von Krankenschwestern, Ärztinnen, Pflegerinnen, Hebammen, Physiotherapeuten, Intensivschwestern, Zahnärztinnen. Alle mit der gleichen Aussage: bitte helft uns!

Es fehlen Masken an allen Ecken und Enden!

Mundschutz selber nähen | einfach nähen

Ein selbstgenähter Mundschutz schützt nicht vor Viren

Das tut ein gekaufter aber auch nicht, es sei denn, es ist eine FFP3-Atemschutzmaske, die nur dem medizinischen Fachpersonal vorbehalten sein sollte.

Eine selbstgenähte Maske kann aber helfen, andere nicht zu gefährden, wenn man selbst Träger des Virus ist. Er hält die groben Tröpfchen ab, die man beim Husten oder einer feuchten Aussprache an die Umgebung abgibt. Hierzu hat sich der renommierte Virologe Prof. Christian Drosten der Charité Berlin in seinem täglichen Podcasts am 17.03.2020 (ab Minute 33) geäußert.

Außerdem fasst man sich beim Tragen einer solchen Maske nicht so oft ins Gesicht und bringt Viren so weniger von den Händen an Mund und Nase – oder umgekehrt.

Vor dem 17.03.2020 hieß es immer, man sollte keine Schutzmasken tragen, es vermittelt ein falsches Sicherheitsgefühl. Hände waschen, in die Ellenbeuge husten und Abstand halten, das solle jeder beherzigen.

Diese Regeln gelten selbstverständlich immer noch und wer glaubt, das Tragen einer Maske – egal ob selbstgenäht oder gekauft – schütze vor Corona (oder andere Viren) und man könne auf Hygiene verzichten, hat den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden.

Das beste ist ohnehin, zu Hause zu bleiben.  

update, 23.03.2020

#staythefuckhome

Es gibt aber Menschen, die nicht zu Hause bleiben können und Kontakt zu anderen Menschen haben, ohne zu wissen, ob sie möglicherweise bereits selbst Träger des Virus sind: Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Krankenschwestern, Hebammen, Therapeutinnen und Therapeuten, Feuerwehrleute, Polizistinnen und Polizisten, Apothekerinnen und Apotheker, Briefträgerinnen und Paketboten und andere, die hilfsbedürftige Menschen auch in diesen Tagen betreuen. Diese Berufsgruppen möchten gerne Masken bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten tragen, können es aber nicht, weil keine mehr da sind! Ähnlich wie beim Klopapier haben unnötige Hamsterkäufe stattgefunden von Menschen, die die Dinger eigentlich gar nicht brauchen.

Einen Behelfs-Mundschutz zu nähen ist nicht schwer, also lasst uns helfen, wo wir können. Frag in deiner Umgebung nach, wer Bedarf hat, plündere deinen Stoffschrank und nähe Masken, mit denen wir die Welt da draußen ein kleines bisschen bunter machen können. Die Masken sind besser als nichts und wir können die Zeit, die wir zu Hause verbringen, sinnvoll nutzen. Es ist sogar ein tolles Projekt für Nähen mit Kindern. Das Schnittmuster ist von der Stadt Essen und kann sich hier kostenlos heruntergeladen werden:

Anleitung einfachen Behelfs-Mundschutz selber nähen

 

Mundschutz selber nähen
Mundschutz selber nähen

Selten war unser Hobby nützlicher als jetzt

Lasst uns den Helden des Alltags etwas zurück geben. Sie brauchen es dringend! Und wenn wir bislang für unser Hobby eher belächelt worden sind, zeigt sich in Zeiten wie diesen, wie sinnvoll es sein kann.

Das Material haben wir alle zu Hause: Baumwollstoffe. Sie werden doppellagig zusammengelegt. Manche empfehlen Köpertex, andere Molton. Wichtig ist, dass sie sich bei 90 Grad waschen lassen. Die „normalen“ Baumwollstoffe sind zwar nur für 60 Grad klassifiziert, können aber durchaus auch gekocht werden. Sie laufen möglicherweise etwas ein, aber das ist nicht schlimm, sie sitzen ja nicht auf Figur ;-). Und man sollte durch den Stoff noch atmen können.

Dann braucht man noch etwas Schrägband. Entweder hat man es ohnehin zu Hause, oder man schneidet es sich selbst zu. Wie man Schrägband selbst machen kann, habe ich vor langer Zeit schon einmal in einem Video gezeigt:

Schrägband selber machen

Um die Maske möglichst dicht an der Nase schließen zu können, braucht man noch etwas Draht. Dafür eignet sich besonders Basteldraht, Pfeiffenputzer, Verschlüsse für Gefrierbeutel, Metall-Laschen von Schnellheftern, Büroklammern, Befestigungen für Weihnachtskugeln, Clips von Toastbrottüten oder Drähte, mit denen zB. Kabel zusammengebunden werden. Je nach Draht sollten die Enden einmal umgelegt werden, damit sie sich nicht durch den Stoff drücken.

Man kann hier auch nichts wirklich falsch machen. Die Masken sollten regelmäßig gewechselt und bei 90 Grad gewaschen werden.

Maske tragen in der Öffentlichkeit sollte derzeit normal sein – nicht seltsam!

Mittlerweile rufen immer mehr dazu auf, dass das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit in dieser Zeit völlig normal sein sollte – so wie in Asien beispielsweise.

Die Aktion #maskeauf möchte hierzu einen großen Beitrag leisten und hat auf ihrer Website verschiedene Varianten vorgestellt, wie man sich Masken selber machen kann. Neben meinem Video gibt es auch einige Anleitungen, wie es auch ohne Nähmaschine geht.

Immer mehr Prominente gehen mit einem guten Beispiel voran. Zeig auch du, dass du diese Aktion unterstützt und poste deine Tragebilder mit #maskeauf und #showyourmask auf Instagram oder Facebook.

Du möchtest helfen?

Dann frag doch in einem Ort mal bei der Feuerwehr, Pflegedienst oder Krankenhaus nach, oder schau mal auf den Seiten von Maskmaker stayhomeandsew oder makerist vorbei. Dort findest du Ansprechpartner, die für jede Unterstützung dankbar sind.

Wie viele Masken schaffen wir in einer Stunde?

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Dreist und dämlich – die Sache mit der „Socke“ | Messy Bun Tube

Messy Bun Tube | einfach nähen - Tipps und Tricks rund ums Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene

[unbeauftragte Werbung für ein tolles Gadget]

Es gibt Momente, da verliert man den Glauben an die Menschheit und sitzt Kopf schüttelnd vor dem Bildschirm.

Aber von Anfang an. Vor Kurzem hat eine sehr kreative Kollegin, Anke von Cherry Picking, eine, wie ich finde, großartige Idee gehabt: die Duttsocke. Oder auch ganz Neudeutsch „Messy Bun Tube“.

Das ist eine Art Socke, mit der man ganz leicht einen super stabilen Dutt zaubern kann – ohne lästige Haarnadeln, Haardonuts oder viele Haargummis. Man macht sich einen Pferdeschwanz, stülpt die Socke darüber und krempelt die Socke zusammen mit den Haaren zu einem Dutt zusammen. Super easy.

Das Prinzip des MessyBunTube ist nicht neu

Schon vor einigen Jahren habe ich hierzu Videos gesehen, wo das mit abgeschnittenen Socken gemacht wurde.

Sensationell finde ich allerdings, dass jemand diese Idee sieht und daraus ein Produkt macht für alle, die nicht so gerne getragene Socken in den Haaren haben wollen oder die das vorher einfach noch nicht gesehen haben und sich einfach über diese praktische Lösung freuen.

Ich habe mich vom „Messy Bun Tube“-Hype mitreißen lassen und bin begeistert, weil durch den Stoff der Dutt viel mehr Volumen hat. Es klappt zwar nicht bei jedem Mal sofort so, wie ich es haben möchte, aber ich werde besser. Und es hält extrem gut den ganzen Tag über.

Weil ich so von dem Teil begeistert bin, habe ich hierzu eine paar Storys auf Instagram gemacht. Nicht gegen Geld, sondern ganz freiwillig. Prompt kamen viele Fragen dazu, nicht nur bei mir, sondern auch unter anderen Posts von Kollegen und Messy Bun Tube-Begeisterten auf Facebook oder Instagram.

Viele Fragen zum MessyBunTube

„Sieht man den Stoff nicht durchscheinen?“ – Wenn man die Haare gleichmäßig darum verteilt, sieht man nix.
„Gibt es das Teil in verschiedenen Farben?“ – Ja, in rosa, hellbeige, braun und anthrazit.
„Schadet das Teil nicht den Haaren?“ – Keine Ahnung, aber schlimmer als mit den ganzen Haargummis und Klammern kann es ja nicht sein. Außerdem ist der Stoff aus Baumwolle Ökotex. Ich behaupte jetzt einfach mal: nein.
Oder „Wie bekommt man es denn dann wieder raus ohne die Haare darin zu verknoten?“ – Genauso wie rein, einfach wickeln, da verknotet sich nix.
Wow, dachte ich, hier scheint tatsächlich ein großes Interesse an der „Socke“ zu sein.

So weit, so gut. Es kamen aber auch Kommentare wie „Das kann man doch selber nähen!“. Ja, kann man. Richtig. Wenn man nähen kann und wenn man ein bisschen nachdenkt, ist das tatsächlich keine große Sache. Und ich finde es auch legitim, wenn man etwas sieht, dass man es sich für sich selbst zu Hause nachmacht – wenn man weiß, wie es geht. So wie dieser glibberige Slime oder Duftkerzen. Ist nicht auf die Nähwelt begrenzt, sondern lässt sich auf fast alle Bereiche übertragen. Davon lebt schließlich auch die DIY-Szene.

Echt jetzt???

Es kamen aber auch Fragen wie „Kannst du mir bitte die genauen Maße geben?“ Und da wurde ich echt sauer! Wie dreist bitte kann man sein, so etwas zu fragen? Hier hat jemand ein Produkt auf den Markt gebracht, mit dem sein Unternehmen Geld verdient und mit dem am Ende auch eine Familie ernährt werden soll und ich soll jetzt die genauen Maße verraten? Mache ich so einen unkollegialen Eindruck?

Hinzu kommt, dass es nicht nur dreist ist, sondern auch noch ziemlich dämlich. Wer sich das „Wickelvideo“ zum Messy Bun Tube ansieht, das sich jeder auf der Seite von Cherry Picking und diversen Plattformen kostenfrei anschauen kann, der kann in etwa abschätzen, wie die Maße sind.

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Dafür braucht man nicht jemanden fragen, der gerade ein Produkt bewirbt (also mich), das von anderen gekauft werden kann, die nicht wissen, wie es geht.

Ich weiß gar nicht, was ich schlimmer finde. Diese Dreistigkeit, nach den Maßen zu fragen, oder die Dämlichkeit, dass man es nicht einfach selbst probiert.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen

Ich finde es ok, wenn man etwas sieht und zu Hause ausprobiert, ob man sich das Geld sparen kann und es selber macht. Es gibt Menschen, die bauen ganze Häuser selber.

Aber „Mimimi, warum soll man für sowas Geld ausgeben…“? Weil es viele Menschen gibt, die nicht nähen können! Oder Zeichnen, oder Schränke bauen. Und offensichtlich gibt es auch einige in der Nähszene, die nicht wissen, wie es geht, wenn sie schon an der Vorstellung scheitern, einen simplen Schlauch zu nähen. Denn sonst würden solche Fragen nach den Maßen ja nicht gestellt werden.

So, jetzt habe ich mich genug aufgeregt. Wenn euch die Idee vom Messy Bun Tube gefällt, dann kauft das Teil. Es steckt hinter diesem Produkt eine Menge Arbeit, Geld und viel Liebe zum Detail, es so zu entwickeln, dass es schön verpackt beim Kunden landet und vielen Menschen Freude bereitet.

Messy Bun Tube | einfach nähen - Tipps und Tricks rund ums Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene

Messy Bun Tube kaufen (Affiliatelink)

Wenn du es selber nachnähen möchtest, dann ist das für mich auch ok. Aber alles andere ist eine Frage der Wertschätzung und des Respekts.

#mehrrespektfürdiearbeitanderer

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Individuelle Herbstdeko mit Eicheln basteln

Während alle ganz fleißig für Halloween basteln, hinke ich etwas hinterher und kümmere mich erstmal um die Herbstdeko.

Herbstdeko aus Eicheln basteln | einfach nähen

Ich bin definitiv keine Dekoqueen,  bei mir passieren die Dinge einfach. So stand ich als gute Mutter samstags auf dem Fussballplatz unter ein paar sehr großen Eichen. Darunter alles voll mit Eicheln und den Käppchen – und Kindern, die damit spielten. Und weil gerade die Tüte mit dem Schlickerkram leer war, habe ich einfach ein paar Eicheln und Käppchen eingesammelt. Da kann man sicher irgendwas draus basteln. Nur was? Erstmal lagen sie ein paar Tage rum, bis mir zufällig einfiel, dass ich mal bei Pinterest gesehen habe, dass sie Gold ausgemalt wurde. Und so kam es, dass ich dieses Jahr ganz spontan Eicheln angemalt habe.

Herbstdeko aus Eicheln basteln | einfach nähen

Herbstdeko aus Eicheln und Nagellack

Man braucht:

– Eicheln + Käppchen (oder was auch immer du anmalen möchtest)

– eine Schwester, die in einem internationalen Kosmetikunternehmen arbeitet und die Tochter ständig mit Nagellack in den verschiedensten Farben versorgt (im Laufe der Zeit selbst gesammelt tut’s natürlich auch 😉)

Vorteil: so kann man endlich seinen Vorrat an Nagellacken sinnvoll einsetzen!

Dann werden die Käppchen innen angemalt, alles trocknen lassen, fertig. Das kann übrigens auch super mit Kindern machen!

Herbstdeko aus Eicheln basteln | einfach nähen
Herbstdeko aus Eicheln basteln | einfach nähen

Und dann kommt die Frage: und was mache ich jetzt damit? Ich habe versucht, sie mal schön um eine Kerze in einem Eier“becher“ zu drapieren. Naja, haut mich jetzt nicht so vom Hocker. Irgendwie sah das in meinem Kopf schöner aus.

Herbstdeko aus Eicheln basteln | einfach nähen

Irgendwo einfach nur hingelegt gefällt mir da schon viel besser.

Herbstdeko aus Eicheln basteln | einfach nähen

Ich bin mir sicher, du bist eine viel bessere Bastlerin als ich und hast vielleicht jetzt noch ganz andere Ideen, was man noch so alles mit Nagellack anmalen und was man dann daraus machen kann.

Anna und Jona(s) – Eine kleine Geschichte von Liebe und Freundschaft

Es war einmal ein Livesewalong mit der lieben Dani von Schnittgeflüster, in dem wir ziemlich ins Plaudern gekommen sind. Auch darüber, dass sie ihre Schnitte unter anderem nach Menschen benennt, die ihr im Leben begegnet sind und sie berührt haben. Einige Wochen später bekam ich eine Mail von ihr. Mit Bildern ihrer Kollektion für die neue „Dressed“, ihrem Schnittmustermagazin. Mit einer „Anna“, einem asymmetrischen Kleid, das geradezu wie für mich gemacht ist. Und einem weiteren Schnitt, einer „Jona“, einem sportlichen Blazer mit dem gewissen Etwas. Benannt nach Jonas, dem „Kamerakind“, der die Livesewalongs überhaupt möglich macht. Er sorgt für Bild und Ton und die ganze Technik, die hinter so einem Event steckt.

Von Liebe

Jetzt war ich platt. Nicht nur, weil sie die Schnitte nach uns benannt hatte, sondern auch wegen der Symbolik dahinter. Anna, umhüllt von Jona(s). Was für ein tolles Bild! Es passt perfekt zu uns. Denn Jonas ist nicht nur das „Kamerakind“, sondern mein Mann, Freund, Brother in Crime, Vertrauter, Berater, Seelenverwandter, meine große Liebe. Seit über 22 Jahren ist er an meiner Seite, 18 davon als mein Ehemann. Bei ihm fühle ich mich geborgen und kann so sein, wie ich bin. Wir lachen zusammen, wir weinen zusammen und fühlen uns verloren ohne den anderen. Danke Jonas für die Liebe, mit der du mich jeden Tag auf´s Neue umgibst!

Von Freundschaft

Und dir, Dani, danke ich von Herzen für dieses Geschenk, das du mir gemacht hast und für deine Freundschaft. Dass du die Schnitte nach uns benannt hast, ist mir eine große Ehre! Ich genieße den kreativen, manchmal etwas chaotischen Austausch mit dir und bin sehr froh darüber, dass sich unsere Wege gekreuzt haben. Freundschaft unter „Kollegen“ sind nicht selbstverständlich, denn wie in jedem anderen Bereich gibt es auch in der Nähszene leider immer wieder Oberflächlichkeiten, Getuschel und Neid, was einem sehr schnell den Spaß an der Arbeit nehmen kann. Sich mit jemandem offen und ehrlich über Projekte oder Probleme austauschen zu können, ist daher unglaublich viel wert und hilft, sich wieder auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren.

Anna und Jona

Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt oder meinen Reisebericht über Mexiko gelesen hat, kennt diese „Anna“ ja schon in karibischer Umgebung. Aber auch im Herbst, wenn es etwas kühler ist, kann man sie super tragen. Entweder ebenfalls lang über einer Leggings oder engen Hose, oder etwas hochgezogen als „normales“ Oberteil, das wunderbar das eine oder andere Urlaubskilo kaschiert.

Meine Jona habe ich passend dazu ganz schlicht aus rosa meliertem French Terry genäht. Den Beleg innen habe ich zusätzlich noch mit dem Statement „I make my clothes“ verschönert, einer kleinen Stickerei von Makema.

Zusammen sind Anna und Jona mein neues Lieblingsoutfit für den Herbst.

Anna von einfach nähen

Schnitt: „Anna“ und „Jona“ von Schnittgeflüster

Stickdatei: „I make my clothes“ von Makema

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Stoffe shoppen in Mexiko – ein Reisebericht

https://einfach-naehen.com/2018/10/01/mexiko_tulum_islamujeres/

Stoffe shoppen in Mexiko – ein Reisebericht

Ich nehme das Ergebnis einfach mal vorweg: ich habe keinen einzigen Stoffladen gefunden! Wenn du dich aber für einen kleinen Reisebericht über Mexiko und die Ostküste der Halbinsel Yucatan interessierst, dann lies gerne weiter – oder genieße einfach nur die schönen Bilder.

Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass meine Familie und ich große Griechenlandfans sind. Die letzten 10  Jahre ging es in den Ferien immer nach Zakynthos, manchmal auch zwei Mal im Jahr. Wir lieben diese Insel, die Menschen dort, die zu Freunden geworden sind und natürlich das leckere Essen. Doch die letzten paar Male habe ich unter den Olivenbäumen gesessen und der Wunsch kam auf „nächstes Jahr fahren wir aber mal woanders hin“ – um dann im nächsten Jahr wieder auf der gleichen Terrasse zu sitzen.

Doch dieses Jahr kam alles anders. Zum einen gab es diesmal außer der Reihe in NRW Pfingstferien, die wir für einen Kurzurlaub auf Zante genutzt haben und somit das Verlangen nach Sommerferien unter griechischer Sonne zumindest etwas aufgefangen wurde. Zum anderen konnte ich mich bei der Familie durchsetzen, tatsächlich einmal woanders hinzufliegen. Und zwar nach Mexiko!

Erinnerungen für´s ganze Leben

Und was soll ich sagen: es war die beste Entscheidung überhaupt. Fast 4 Wochen konnten wir ein wundervolles Land genießen, mit unglaublich freundlichen Menschen, interessanten Kulturstätten und einer atemberaubend schönen Landschaft. Wir haben so viele tolle Eindrücke sammeln können und grandiose Bilder haben sich auf unsere „interne Festplatte“ gebrannt, über die wir auch noch in ferner Zukunft reden werden. „Weißt du noch…?“ – ja, ich weiß noch!

Den ursprünglichen Plan, die Zeit für eine (mehr oder weniger geplante) Rundreise zu nutzen, haben wir dann wegen der Kinder und auch aus finanziellen Gründen gegen eine Homebase in Tulum und einen Mietwagen getauscht. Auch diese Entscheidung war für uns absolut die richtige, denn so konnten wir jeden Tag auf´s neue entscheiden, ob wir etwas unternehmen oder lieber die Zeit am Strand verbringen möchten.

Da wir im August gereist sind, hatten wir das große Glück, außerhalb der Saison vor Ort zu sein. Der Vorteil: kaum Touristen, (fast) menschenleere Strände und keine langen Warteschlagen vor den Sehenswürdigkeiten. Der Nachteil: an den Stränden war sehr viel Seegras – wohl auch eine Folge des Klimawandels, denn eigentlich hätte die Seegrassaison schon längst vorbei sein müssen. Aufgrund der steigenden Wassertemperaturen und exzessiver Landwirtschaft gedeihen die Pflanzen sehr gut, so dass die Menschen statt nur 2 Monate, 6 Monate damit zu kämpfen haben.

Mexiko in der Regenzeit

Das Wetter war entgegen aller Unkenrufe mehr als erträglich. Ja, es war heiß und etwas feucht, aber man konnte es gut aushalten. Bei 28 Grad hat man dann auch schonmal angefangen zu frösteln. Natürlich gab es auch immer mal wieder Regen, meistens morgens zwischen 9 und 10 Uhr. Ein sehr interessantes Schauspiel! Man konnte schon von Weitem sehen, wenn er über das Meer zog und fast auf die Minute genau sagen, wann es los geht. In den ganzen 4 Wochen gab es höchstens mal 2 -3 Tage, an denen es öfter oder auch länger geregnet hat, aber das hat die Urlaubsfreuden nicht beeinträchtigt. Insgesamt war alles irgendwie extremer: helleres Licht, leuchtendere Farben und spektakulärere Wolken.

Tulum

Tulum teilt sich in zwei Gebiete auf. Einmal der eigentliche Ortskern, der etwa 3 km von der Küste entfernt an der Hauptdurchfahrtsstraße liegt und einer ca. 10 km langen Straße, die am Strand entlang führt und an der sich die ganzen Hotels reihen. Und nein, es hat keinen Bettenburgen-Charkter. Im Gegenteil. Alles fügt sich sehr harmonisch in die Umgebung ein und statt riesiger Hotelklötze sind es eher kleinere Boutique-Hotels oder Cabanas direkt am Strand.

Womit wir gar nicht gerechnet hatten war, dass hier fast alles nur auf die „Schönen und Reichen“ ausgelegt ist. Hier reiht sich Edelrestaurant an hippe Bar, ein Laden stylischer als der andere. Das Essen dort ist in der Tat SEHR köstlich, aber selbst ich habe mich manchmal gefragt, wie man von so einer Pupsportion denn wohl satt wird. Außerdem finde ich es schwierig in Ruhe zu Essen, wenn sich um einen herum lauter obercoole, zumeist weibliche Blogger und Instagrammer, ihre Geotags holen, um der Welt zu zeigen, dass sie dazu gehören, sie sich in Wirklichkeit aber zu sechst eine Flasche Wasser teilen und dann wieder gehen. Das ist einfach nicht unsere Welt – und mit Kindern schon mal gar nicht. Wir haben uns nicht nur einmal gewünscht, einfach mal „Pommes Currywurst“ zu bekommen – natürlich im übertragenen Sinne.

Solltest du allerdings jemals in Tulum sein, dann besuche unbedingt das „„. Ein wundervolles Restaurant unter Palmen, mit einer phantastischen Küche und einem so unglaublich freundlichen, unaufdringlichen Personal, dass man gerne bereit ist, etwas mehr auszugeben. Auch die dazu gehörige Bar ist ebenfalls sehr empfehlenswert, so dass man den ganzen Abend hier verbringen kann.

Die Preis sind in Tulum Beach insgesamt hoch. Nicht nur beim Essen. Ich wollte mir so einen schniecken Häkelbadeanzug kaufen, aber als auf dem Preisschild umgerechnet 600 € mir entgegen sprangen, bin ich schnell wieder raus aus dem Laden. Man kann hier zwar überall handeln, aber ich denke nicht, dass wir uns über einen Preis einig geworden wären.

Unser Geheimtipp: ein Popsicles essen bei diesem coolen Eis-Bulli „La Martina“ auf dem Weg von Tulum City zum Strand. Die Jungs und Mädels dort machen das Eis selbst und es ist mit Abstand das beste, was wir in unserem Urlaub gegessen haben!

Wenn wir nicht gerade auf der Suche nach einer neuen Cenote waren oder die umliegenden Sehenswürdigkeiten uns angeschaut haben, haben wir die Zeit am Stand verbracht mit ein wenig Musik, Bier oder Cocktails, ganz vielen Büchern – und Wellenreiten. Die Kinder und ich sind in der kurzen Zeit zu absoluten Bodyboard-Profis geworden und keine Welle war groß genug für uns. Was für ein Spaß!

Eines unserer absoluten Höhepunkte des Urlaubs war das Schlüpfen der Schildkröten. Wir haben Abends zum Essen auf der Terrasse unseres Hotels gesessen, als sich unter uns etwas kleines, schwarzes bewegte. Dann erkannte ich, dass es eine Babyschildkröte war. Und sie war nicht alleine, denn überall wuselten plötzlich diese Mini-Schildis rum. Wir haben schnell das Personal verständigt und dann mit allen Gästen zusammen die kleinen Babys eingesammelt und ins Meer getragen. Was für ein Erlebnis!

Guacamole – das mexikanische Tzatziki

Wie ich bereits sagte, sind wir große Griechenland-Fans und sind dort immer ganz begeistert, auf welch verschiedene Arten man Tzatziki zubereiten kann. Was für den Griechen das Tzatziki, ist für den Mexikaner Guacamole. Eine zermatschte Avocado mit ein paar Zwiebeln, etwas Limettensaft, Tomatenstückchen und Koriander. Die ersten paar Tage war die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig und ich hätte nicht gedacht, dass ich mal ein Avocado-Fan werde. Aber schon sehr bald gab´s keinen Tag mehr, an dem ich nicht mindestens einmal Guacamole gegessen habe. Und auch hier: es schmeckt überall etwas anders. Die beste Guacamole gab´s dann zum Abschied am Flughafen von Cancun, wo sie direkt am Platz zubereitet wurde. Nicht nur, dass sie einfach köstlich war, ich weiß jetzt auch, wie sie gemacht wird.

 

Sehen und Staunen

Yukatan hat einiges zu bieten. Strände, Urwald, Wasserlöcher (sogenannte Cenoten), bunte Ortschaften und natürlich die vielen Tempel der Mayas.

Der Tempel von Chichen Itza ist eines der modernen Weltwunder – zu Recht! Mein allererster Eindruck war „ui, und dafür sind wir 2 Stunden hier her gefahren?“. Aber wenn sich die Pyramide dann langsam aus dem Dschungeldickicht befreit, wird man doch sehr ehrfürchtig und es herrscht eine ganz magische Atmosphäre. Was ich gar nicht wusste, Chichen Itza ist ja nicht nur diese Pyramide, sondern es gibt noch ganz viele weitere Tempel und Bauwerke und das ganz Areal drum herum ist so unglaublich riesig, dass wir gar nicht alles geschafft haben uns anzusehen. Überall stehen Säulen und man sieht, dass noch gar nicht alles wieder zum Vorschein gebracht wurde und noch unter dem Urwald versteckt liegt.

Chichen Itza

Chichen Itza

Auch Tulum hat einen Maya-Tempel – und das auch noch direkt am Meer. Immer wieder beeindruckend, was die Menschen vor über 1.000 Jahren bereits alles erschaffen haben.

Tempel von Tulum

Cenoten – wer hier nicht ins Wasser geht, ist selber schuld

Egal wo man gerade ist, irgendwo ist immer auch eine Cenote – ein Wasserloch -, in dem man sich erfrischen kann. Cenoten sind entweder wie kleine Seen, die irgendwo plötzlich zwischen Bäumen auftauchen, oder sie liegen in Tropfsteinhöhlen. Beide Varianten haben ihren ganz eigenen Reiz. Die meisten davon kosten zwar etwas Eintritt, aber dafür wird man mit spektakulär klarem, blauem Wasser belohnt. Und wer mag, kann die meisten Wasserlöcher auch betauchen.

Folgende Cenoten haben wir besucht und können wir weiterempfehlen:

Casa Cenote: Direkt am Meer gelegen; schnorcheln oder paddeln durch die Mangroven; es soll auch ein kleines zahmes Krokodil geben
Grand Cenote: 2 Cenoten mit leichtem „Freibad-Charakter“; Schließfächer und Liegewiesen
Cenote Car Wash: urige Cenote ca. 4 km weiter hinter der Grand Cenote; schöne Unterwasserlandschaft mit kleinem Sprungturm; Geheimtipp
Dos Ojos: 2 große Cenoten mit Tropfsteinhöhlen; in der Hochsaison sicher ziemlich überlaufen, aber dennoch wunderschön; im Restaurant kann man super essen
Cenote Escondido: Cenote mitten im Wald etwas außerhalb von Tulum in Richtung Süden; sehr viele Fische
The Pit: Für alle Taucher ein absolutes Erlebnis, das man nicht verpassen sollte

Skelette und Frida Kahlo

Für den Mexikaner selbst scheint es nur zwei Themen zu geben: den Totenkult und Frida Kahlo. Überall begegnet man den buntesten Skeletten oder abgefahrensten Souvenirs mit dem Konterfei von Frida. Schon witzig, wie kreativ diese Themen umgesetzt werden. An dem Schlüpper konnte ich zum Leidwesen der Kinder nicht vorbei gehen.

Diese beiden schlichteren Figuren konnten wir ebenfalls nicht einfach dort so stehen lassen – wo wir doch so gut getroffen sind, oder? In unserem Stammbuch stand zu unserer Hochzeit „Die Auszubildende und der Musiker“. Wir müssen immer schmunzeln, wenn wir das lesen, denn wer hätte gedacht, was mal aus uns werden wird und dass unsere Ehe überhaupt so lange hält.

Leider wird der „Tag der Toten“ im November gefeiert, wir hätten das Spektakel gerne miterlebt.

Isla Mujeres – die Insel der Frauen

Nach 3 1/2 Wochen in und um Tulum ist uns dann ein bisschen die Decke auf den Kopf gefallen und wir haben uns spontan entschieden, noch für 3 Tage auf die Isla Mujeres, der Insel der Frauen zu reisen. Im Gegensatz zum eher aufgewühlten Meer in Tulum habe ich dann endlich mein türkisblaues Wasser satt bekommen. Die Insel liegt ca. 20 Minuten mit dem Schnellboot vom Festland entfernt und eignet sich daher hervorragend für einen kleinen Abstecher, wenn man ohnehin wieder zurück nach Cancun zum Flughafen muss.

Die Insel ist ganz klein, so dass man sie in einer Stunde locker umrunden kann – mit dem Golfkart! Das ist nämlich das offizielle Fortbewegungsmittel und macht riesig Spaß, damit durch die Gegend zu fahren.

Hier ist dann auch dieses wunderschöne Foto für mein Dressed-Cover entstanden. Das schicke Teil, das ich hier trage, ist nach dem Schnitt „Anna“ aus der neuen Zeitschrift „Dressed“ von Schnittgeflüster. Perfekter hätten Licht und diese Kulisse gar nicht zum Outfit passen können. Das hier ist zwar nicht das offizielle Cover, aber wer sich ein ebook aus der Kollektion kauft, erhält gleichzeitig auch die Datei, mit der man sich auch mal als Covergirl in Szene setzen kann. Ich habe übrigens gleich 2 Annas genäht. Die andere, etwas herbstlichere Version zeige ich demnächst natürlich auch noch.

Auf der Insel selbst dreht sich alles um Musik. Überall sind Bars und Restaurants, aus denen die unterschiedlichsten Stilrichtungen heraus schallen. Ich hatte ein wenig Mitleid mit meinem Mann, da offensichtlich viele Gitarristen nicht in der Lage oder gewillt sind, ihr Instrument zu stimmen. Wir haben uns hier mehr als wohl gefühlt, könnten uns aber nicht vorstellen, hier in der Hochsaison Urlaub zu machen, wenn die ganzen Straßen und Strände gerammelt voll sind. Nochmal ein Hoch auf die Nebensaison!

Mein ganz persönliches Fazit

Yucatan ist definitiv eine Reise wert. Wir werden ganz sicher nochmal wieder kommen, denn es gibt alleine hier auf der Halbinsel noch so vieles zu entdecken – vom Rest des Landes mal ganz zu schweigen.

Wenn du auch schonmal in Mexiko warst, dann schreib mir doch mal deine Highlights in die Kommentare. damit ich weiß, was ich beim nächsten Mal auf meiner Liste stehen haben muss.

 

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Von Vögeln und Fischen | Bluse „Sophie“ von Milliblus

[Werbung für Milliblus]

Eigentlich bin ich ja eher nicht bunt und gemustert unterwegs. Manchmal kommt es aber vor, dass ich einen Motiv-Stoff sehe und vor meinem inneren Auge schon das fertig genähte Kleidungsstück schwebt und ich es fast schon auf der Haut fühlen kann.
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Dezentes blau mit kleine Vögelchen

Oder ich sehe etwas Selbstgenähtes und GENAU DAS möchte ich auch haben. So wie bei dieser Bluse. Ich durfte vorab einen Blick in das neue Milliblus Magazin werfen und mich hat direkt die Bluse auf dem Titel angesprungen. Toller Viskosestoff in einem wunderschönen blau mit kleinen Vögelchen. Die Bluse ganz schlicht mit gerafften Trompetenärmeln und einem kleinen Schlitz im Nacken. Auch wenn ich es sonst eher etwas bequemer mag, darf es an manchen Tagen auch ruhig mal etwas eleganter sein. Also habe ich mich entschieden, genau dieses Bluse nachzunähen.

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Milliblu´s | einfach nähen

Gesagt, getan. Stoff ausgepackt und direkt in die Waschmaschine damit. Schnittmuster abgepaust, Stoff getrocknet und zugeschnitten, Teile zusammen genäht, mir von Google erklären lassen, wie genau „Anstaffieren“ funktioniert und mich dann für knappes Absteppen entschieden, Gummis in die Ärmel eingezogen, Knopf angenäht, das Teil angezogen und dann voller Stolz der Familie gezeigt: „Sind das nicht süße kleine Vögelchen?“

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Großes Schweigen, dann Gelächter. Zu meiner eigenen Verwunderung habe ich da erst gesehen, dass es gar keine Vögel sind, sondern Fische, oder noch genauer, Kois. Tja, verrückt. Ich hätte vorher wahrscheinlich Haus und Hof verwettet, dass es Vögel sind… Aber egal, ob Vogel oder Fisch, ich mag die Bluse trotzdem sehr gerne.

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Gewinne ein aktuelles Milliblus Magazin

Wenn du dir diese Bluse auch nachnähen möchtest, dann findest du das Schnittmuster in dem aktuellen Milliblus-Magazin Nr. 4.

Schnitt: „Grundschnitt Sophie, Modell 3“ aus  dem Milliblus Magazin Nr. 4

Stoff: Milliblus

Wie man den Ausschnitt mit einem Beleg und einer Untersteppnaht versäubert, zeige ich übrigens in diesem Video:

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Und du kannst das ganze auch noch in diesem Blogbeitrag nachlesen:

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