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eBooks „Set Fanéla“

Basictop Fanéla einfach nähen | stoppt bodyshaming

Manchmal dauert es eben länger…

 

Nimm dir einen Kaffee und mache es dir bequem, dieser Post wird etwas länger, denn in den letzten Wochen und Monaten ist so einiges bei mir passiert, was ich gerne mit dir teilen möchte. Wo fange ich an. Am besten bei der Entstehung der eBooks zum „Set Fanéla“.

Eigentlich war für diesen Monat etwas anderes geplant, aber wie es manchmal so ist, ergeben sich Umstände, die man so vorher nicht auf dem Schirm hatte. Und im Gespräch mit Silke von Tillabox sagte ich – mehr im Scherz – „wenn es nicht klappt, habe ich ja auch immer noch Plan B mit meinem eigenen Schnitt Fanéla“. Aufgelegt. Überlegt. Und kurzerhand Plan B zu Plan A gemacht.

Der Schnitt „Fanéla“ ist fast 2 Jahre alt

Basicshirt Fanéla | Anna einfach nähen lernen
Basicshirt Fanéla Kids | einfach nähen lernen
Basicshirt Fanéla Kids | einfach nähen lernen

Den Schnitt für das Shirt habe ich jetzt schon fast 2 Jahre fertig in der Schublade. In der Zwischenzeit habe ich ihn auch schon oft gepostet und immer wieder habe ich verkündet, dass er jetzt endlich online gehen wird – und dann kam doch wieder irgendwas dazwischen. Durch einen weiteren Zufall wuchs die ganze Sache dann zu einem Set, so dass ich jetzt nicht nur das eine, sondern direkt vier eigene Schnittmuster veröffentliche.

Mit dem Entschluss, auch die Schlüpper zu veröffentlichen entstand für mich eine Situation, die mich etwas länger beschäftigt hat und immer noch beschäftigt: Tragebilder von Slip & Panty.

Slip Basicshirt Fanéla | einfach nähen lernen

Kein Problem damit, viel Haut zu zeigen

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich keine Probleme damit habe, mich mit viel Haut zu zeigen. Vor drei Jahren habe ich eine Reihe zum Thema „Bademode selber nähen“ gemacht und mich auch in Badezeug öffentlich präsentiert.

Außerdem möchte ich zeigen, wie Slip &  Panty bei mir sitzen. Von vorne sind sie etwa gleich geschnitten, aber hinten unterscheiden sie sich deutlich in der Stoffmenge. Ich liebe knappe Pantys, weil sie sich unter Hosen oder Kleidern nicht so abzeichnen und nicht in meine Pobacken einschneiden, was das ganze sehr unförmig aussehen lässt. Für bequeme Tage mag ich aber auch mehr Stoff drumrum, so wie beim Slip, wo nix kneift.

Ich mag meinen Pöbbes nicht

Von vorne gesehen fühle ich mich in meinem Körper sehr wohl. Er hat Narben und Falten und Dellen, die mir absolut nichts ausmachen.

Meine Kehrseite und ich sind dagegen schon seit dem Teenageralter nicht die besten Freunde. Mit etwa 12 Jahren bekam ich den Spruch aus dem engsten Familienkreis, er sähe aus wie von einem Brauereipferd. Da war Ende Gelände. Es sollte witzig sein und mich nicht verletzen, aber ich kann bis heute immer noch nicht sagen: Hey, ich mag dich.

Es ist nicht so, dass ich mich für die Dellen und Streifen (die ebenfalls seit der Pubertät da sind) schäme. Aber ich mag die Form meines Popos einfach nicht. Wie er da so schlapp rumhängt. Und dass sich das Fleisch beim Laufen links und rechts zur Seite rausdrückt.

Als der erste Schlüpper fertig war und er passte, war ich so glücklich, dass ich mich spontan darin von hinten (!) fotografiert habe. Bestes Licht, perfekte Pose, nix von Dellen oder Birnen zu sehen, sondern nur ein schöner knackiger Popo. Dennoch hat es wieder länger gedauert, bis ich mich entschließen konnte, dieses Foto auch öffentlich auf Instagram zu posten.

eBook Fanéla Panty Slip | einfach nähen lernen
eBook Fanéla Panty Slip | einfach nähen lernen

Diesmal aber nicht nur, weil ich ihn ja eigentlich nicht mag, sondern auch, weil das Foto nicht der Realität entspricht. Zwar habe ich nix mit Photoshop verändert, sondern nur meine Haltung. Aber diese Position ist unnatürlich und nicht länger als ein paar Minuten auszuhalten. Höschen höher ziehen, Po raus, Bauch rein, Beine nach außen ziehen und einen Fuß aufstellen, um das Becken zu kippen.

Beim Schreiben des Posts dazu liefen die Worte einfach wie von selbst aus mir raus und ich stellte mir die Frage, warum wir uns alle und unsere Körper nicht viel mehr akzeptieren können und uns öfter mal sagen „Du bist schön“. Warum muss man andere Menschen in „schön“ oder „hässlich“, oder wie es mir in dem Zusammenhang jemand schrieb, in „gut“ und „schlecht“ unterteilen?

Der Kopf lässt sich nicht so schnell veräppeln

Natürlich weiß ich, dass das alles psychologische Zusammenhänge im Hirn sind und wir uns kaum von diesen Mechanismen befreien können. So lange unsere Gesellschaft im Überfluss lebt und es daher als positive Eigenschaft gesehen wird, damit beherrscht umzugehen und sich nicht gehen zu lassen, so lange werden wir daran auch nichts ändern. Aber deswegen muss ich es ja noch lange nicht gut finden und ärgere mich vor allem über mich selbst, dass ich nicht die Eier habe, die „echten“ Bilder zu zeigen und zu sagen „tadaaa, so bin ich“.

Anmerkung: nachdem ich diesen Post geschrieben hatte, habe ich doch entschieden, ein „echtes“ Foto zu zeigen. Es nützt ja nix aufrütteln zu wollen und sich dann selbst nicht trauen. Aber es hat schon das eine oder andere Schnäpschen gekostet.

Dazu kommt bei mir auch noch ein anderer Aspekt, denn ich betreibe einfach nähen ja nicht zum Spaß, sondern verdiene meinen Lebensunterhalt damit. Da ist es schon wichtig, dass man die eigenen Produkte so gut darstellt, wie es geht. Auch wenn Viele meinen, sie würden lieber „echte“ Bilder sehen wollen und nicht die vielen Fake-Bilder aus der Werbung, gekauft werden dann aber doch wieder die Werbeversprechen. „Kaufe mein Höschen und du bekommst so einen Hintern wie meinen“ – das kann bei einem „echten“ Foto dann für den einen oder anderen schon fast eine Drohung sein *lach*. Tja, auch hier schlägt uns unser Gehirn wieder ein Schnippchen.

Panty Fanéla | einfach nähen lernen
Panty Fanéla | einfach nähen lernen

Ich bin nicht der Meinung, dass wir die Welt besser machen, indem wir in der Werbung mehr „echte“ Menschen zeigen. Das wird aus den verschiedensten Gründen nicht funktionieren, sonst würde es die Werbewirtschaft schon längst so machen. Selbst Werbetreibende wie Dove, die vor etlichen Jahren schon erkannt haben, dass man auch fülligere Zielgruppen mit einbeziehen sollte (weil auch sie dann die Produkte kaufen), setzen Frauen in Szene, bei denen die Proportionen stimmig sind und sie eine bestimmte Körperhaltung einnehmen.

Warum sollten sie es auch anders machen? Ich stelle mit gerade vor, was denn wohl in unseren Köpfen vorgehen würde, wenn zB. Sloggy oder Eis.de plötzlichen einen Popo mit Dellen und Streifen in Größe 52 über den kompletten Fernsehbildschirm zeigen würden. Auch wenn wir es noch so doof finden, dass keine „echten“ Körper gezeigt werden, ich glaube, die meisten würden dennoch erst einmal das Gesicht irritiert verziehen, als in Jubelschreie auszubrechen.

Mehr Bewusstsein für die Realität

Das werde ich nicht ändern und du auch nicht. Aber wir alle können mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass Bilder aus der Werbung oder bei Instagram meistens nicht echt sind. Und ganz ehrlich, JEDER weiß das eigentlich auch. Trotzdem eifern wir einem Perfektionismus hinterher, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Auch eine Heidi Klum hat keinen perfekten Körper, aber sie weiß zu 100 %, wie sie ihn vor der Kamera richtig einsetzen muss, um den Eindruck zu erwecken, alles ist bestens in Schuss. Das ist ihr Job und den macht sie sehr gut. Und wenn das mal nicht reicht, wird technisch nachgeholfen und die Fotos werden bearbeitet.

Deswegen sind Accounts wie danaemercer so wichtig, die uns zeigen, wie man mit seinem Körper Bäm-Fotos zaubert. Und da meine ich jetzt nicht nur schlanke Frauen. Auch die curvy-Mädels können sich ganz wundervoll in Szene setzen, wenn sie sich auf ihren Körper einlassen und wissen, wie es geht. Abgelichtet zu werden, als wenn man gerade auf den Bus wartet, ist für niemanden charmant. Ich denke, wenn man weiß, wie solche vermeintlichen Fake-Bilder entstehen, dann kann das die eigene Wahrnehmung ein Stück weit wieder gerade rücken. Es braucht keinen makellosen Körper für ästhetische Bilder. Pose, Licht und Blickwinkel – that´s it.

Es ist auch nichts Verwerfliches daran, dass man auf Fotos schön aussehen und sich von seiner besten Seite zeigen möchte. Jeder setzt sich erstmal gerade hin, wenn man weiß, man wird fotografiert. Da geht es ja schon los. Deswegen ist es auch ok, dass es solche gestellten Bilder gibt. Es muss nur jedem bewusst sein, dass je „schöner“ das Bild ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Person im Zweifel völlig anders aussieht, wenn man ihr zB. im Schwimmbad oder am Strand in lockerer Haltung begegnet.

Wer die Welt tatsächlich diesbezüglich besser machen möchte, der fängt am besten bei sich selbst an und lernt, seinen eigenen Körper zu lieben. Und wenn du es nicht kannst, aber die Möglichkeit besteht, ihn so zu verändern, dass du dich damit besser fühlst, dann fang an. Denn nur, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, beurteilt man andere mit mehr Respekt.

Das ist leichter gesagt als getan, ich weiß. Trotzdem habe ich mir fest vorgenommen, an diesem sehr persönlichen Thema weiter zu arbeiten um irgendwann zu meinem Popo sagen zu können „Hey, du siehst gut aus!“. 

Ab jetzt immer auch ein Tragebild in größerer Größe

Basictop Fanéla einfach nähen
Basictop Fanéla einfach nähen

Die Reaktionen auf meinen Popo-Post bei Instagram waren bombastisch positiv und haben mich weiter zum nachdenken gebracht. Bislang biete ich ja in meinem Premium-Bereich Schnittmuster an, die auch mal nur bis Größe 46 gehen. Das liegt ja immer daran, was der Designer gradiert hat.

Bei einer Frage, was denen, die noch kein Premium-Mitglied sind, bei mir fehlt, waren es fast immer die gleichen Antworten: Tragebilder des Schnittes in einer größeren Größe als meine 38 und Schnitte für Frauen jenseits der Größe 50. Den ersten Wunsch habe ich seit diesem Monat direkt umgesetzt. Es wird ab jetzt immer auch jemanden an meiner Seite geben, der eine größere Größe trägt als ich. Den Anfang macht Tanja und sie trägt das Basictop Fanéla aus Baumwolljersey in Größe 46. Vielen lieben Dank, Tanja.

Same same but different

Mein erster Gedanke zum zweiten Wunsch „Das liegt ja nicht an mir, sondern am Designer“ ist nur halb richtig. Denn ich hatte die Schnitte mit den Designern vorher ausgesucht und ehrlicherweise mehr darauf geachtet, dass sie mir gefallen und nicht, bis welche Größe sie gehen. Das werde ich ab jetzt ändern und auch die Größen mehr im Blick haben. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es Schnitte gibt, die nicht in den großen Größen gradiert werden.

Das hat einen guten Grund: ab einer gewissen Größe kann man nicht alle Schnitte einfach nach Tabelle vergrößern. Dann werden es unförmige Säcke, die keiner tragen will. Deswegen müssen einige Schnitte ab Größe 46 neu gedacht werden. Die Optik ist dann zwar sehr ähnlich, aber die Schnittführung eine ganz andere. Es sind Schwestern, aber keine Zwillinge.

Einige Designer machen sich mittlerweile die Arbeit und gradieren die großen Größen sogar für unterschiedliche Figur-Typen. Denn je großer der Körper, desto größer die Proportionsunterschiede. Da kann es hilfreich sein, unterschiedliche Ausgangsmodelle für die individuelle Schnittanpassung zu haben. Diese Mehrarbeit können (oder wollen) sich viele Designer nicht leisten. Für einige geht die Rechnung finanziell nicht auf, andere möchten ihre Schnitte nicht in den großen Größen sehen oder glauben, dass es nicht gut aussieht und sie eh nicht getragen werden würden.

Stoppt Bodyshaming – Diskriminierung aufgrund der Körperform

Und hier sind wir schon bei dem eigentlich wichtigsten Thema meines Artikels: Body Shaming. Also andere aufgrund ihres Körpers zu diskriminieren. Und dabei geht es um ALLE Körperformen. Schnittmuster in bestimmten Größen nicht anzubieten alleine aufgrund der Annahme, es würde nicht gut aussehen, ist nicht richtig. Jeder sollte selbst entscheiden, ob er ein bestimmtest Kleidungsstück tragen möchte oder nicht.

Es dauerte bei mir länger, bis mir das (nicht neue) Phänomen in meinem eigenen Verhalten so richtig bewusst wurde und ich was ändern möchte. Im Urlaub kam mir dann die Idee, die Mädels mit den großen Größen nicht länger auszuschließen, sondern auch für sie ein Premium-Angebot zu machen. Denn es ist meine Berufung, Menschen schöne, individuelle Kleidung zu ermöglichen, in denen sie sich wohl fühlen.

Für mich bedeutet die Erweiterung meines Angebots deutlich mehr Arbeit, da ich Vieles aufgrund meines Körpers und meiner fehlenden Erfahrung in dem Bereich nicht ausprobieren kann, sondern hier Unterstützung benötige. Das kostet Geld und auch deutlich mehr Zeit. Mit diesen Gedanken habe ich bei Instagram gefragt, ob es eine gute Idee wäre, mein Angebot zu erweitern und was man denn ggf. bereit wäre, hierfür zu bezahlen.

Was dann passierte, hat mich etwas schockiert. Ich wurde vehement dafür angegangen und teilweise auch beschimpft, für meine zusätzliche Leistung Geld zu verlangen. Ok, das ist nichts Neues. Sobald es ums Geld geht, drehen manche durch.  Aber ich habe ua. auch Sprachnachrichten bekommen mit dem Vorwurf, ich würde „die Dicken“ diskriminieren und wolle mich nur an ihnen bereichern. Oder auch, ich würde fahrlässig handeln, weil „die Dicken“ ja selbst schuld an ihrer Situation seien oder es auch ein Gesundheitsrisiko für sie sei und ich sie darin nicht bestärken solle, dick zu bleiben.

Ähm ja…. Die beiden letzteren Argumente kann ich gut überlesen, denn sie sind ziemlich daneben und sie betreffen auch nicht den Kern meines Anliegens. Der Vorwurf der Diskriminierung hat mich dagegen sehr getroffen. Weil ich damit nicht gerechnet habe. Bislang hatte man mir noch nicht ein einziges Mal vorgeworfen, ich sei diskriminierend, weil meine angebotenen Schnitte eben nicht immer über die Größe 46 hinaus gehen. Aber jetzt, wo ich mir Gedanken mache, wie ich möglichst alle mit ins Boot holen kann und sich keiner mehr ausgeschlossen fühlen soll, jetzt bin ich diskriminierend? Puh!

Der Curvy-Bereich kommt!

Nachdem der erste Schock verdaut war und ich meinem Entsetzen auf Instagram Luft gemacht hatte, war klar, jetzt erst recht. Denn es kamen plötzlich so viele Nachrichten, die mich in meinem Vorhaben bestärkten und die teils auch tolle Ideen für die Umsetzung hatten, dass das ganze „Curvy-Thema“ immer mehr Gestalt angenommen hat. Und ja, es wird zeitnah einen Curvy-Bereich geben.

Geplant ist er für den 15.10., aber in Stein gemeißelt ist das noch nicht. Die Vorbereitungen laufen, und sobald ich nach der Veröffentlichung der „Fanéla“-Schnitte etwas Luft holen kann, mache ich mich auch wieder an die weitere Planung. Insoweit war der teils heftige Gegenwind sehr nützlich, weil ich viel intensiver über meine Idee nachdenken konnte und auch einige gute Lösungen für Probleme, die ich vorher so gar nicht gesehen hatte, bereits gefunden habe. 

christinaa Curvy-Expertin bei einfach nähen

Christina
Curvy-Expertin im einfach nähen Team

Fest steht, dass ich ganz wundervolle Unterstützung von meiner neuen Curvy-Expertin Christina erhalte, die mir und allen Mitgliedern in Curvy-Fragen zur Seite steht. Und auch das „Model-Problem“ habe ich bereits lösen können und freue mich jetzt schon sehr darauf, wenn der neue Curvy-Bereich endlich startet. 

Ich danke dir vielmals, dass du diesen langen und sehr nachdenklichen Text bis hier hin gelesen hast. Jetzt wünsche ich dir erst einmal viel Spaß mit meinen Schnitten und fröhliches Testen. Und vielleicht habe ich dich ja mit meinen Worten ermutigt, auch mal ein paar Tragebilder von dir zu posten, die du vielleicht sonst nicht gezeigt hättest – für mehr Realität und so. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen!

Falls du noch kein Premium-Mitglied bist, dann musst du dich noch ein bisschen gedulden. Die Schnittmuster gehen erst am 01.09.2020 offiziell online. 

Dateien zum kostenlosen Download

Hier kannst du dir die eBooks „Basicshirt Fanéla“, „Basictop Fanéla“, „Slip & Panty Fanéla“ sowie das „Basicshirt Fanéla Kids“ kostenlos herunterladen:

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