Wenn es darum geht einen Stoff zu verstärken, hast du die Qual der Wahl die richtige Einlage auszuwählen. Heute stelle ich dir ein paar Arten vor und erkläre dir, worauf du bei deiner Wahl achten musst.

Als erstes möchte ich dir drei verschiedene Arten vorstellen. Die erste ist eine klassische H250 (ganz links). Wenn du diese in die Hand nimmst, merkst du schon, dass sie selbst sehr viel Stand hat und recht hart ist. Daher kann man sie super zum Verstärken von Taschen und Untensilos verwenden.

Bei der nächsten Einlage siehst du, dass sie bereits weniger Stand hat als die erste.

Die dritte ist eine sehr feine Gewebeeinlage. Diese kannst du sehr gut für Blusen und ähnliches benutzen. Wenn man diese einmal hochnimmt, sieht man wie wenig Stand sie hat. Daher wirst du mit dieser Einlage deutlich feinere Effekte erzielen als mit den anderen beiden.

Sei kreativ!

Du musst aber nicht immer auf ausgeschriebene Einlagen zurückgreifen. Für das Verstärken von Taschen eignen sich auch die normalen Bodenwischtücher. Das Ganze habe ich auch schon einmal ausprobiert und findest du hier. Aber auch mit Küchenspültücher oder auch Verpackungsmaterial lassen sich Stoffe verstärken.

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Grundsätzlich gilt:

– es kommt auf den Stoff an, den du verarbeitest

– den Effekt, den du erzielen möchtest

– Probieren geht über studieren, fertige Proben an und probier es einfach aus

Merke:

Je feiner ein Stoff ist, desto stärker muss die Verstärkung sein, damit du richtig Stand erzielst.

Wenn du z.B. Viskose und Canvas vergleichst, merkst du, dass der Canvas von Natur aus schon relativ viel Stand hat und du diesen eventuell gar nicht erst verstärken musst. Bei der leichten Viskose widerrum schon. Dennoch gibt es keine Richtlinie welche Einlage genau für welchen Stoff gedacht ist. Wichtig ist dabei immer, dass du den Zweck der Einlage im Kopf behältst. Bei einer Knopfleiste an einer Bluse solltest du z.B. keine zu dicke Einlage wählen. Schließlich möchtest du nicht, dass die Knopfleiste ganz starr und der Rest der Bluse sehr locker am Körper liegt. Außerdem kann es dazu führen, dass es sich gerne verzieht.

Eine Übersicht:

Die vorderste Probe ist nicht verstärkt.
Die mittlere Probe ist mit einer ganz feinen Gewebeeinlage verstärkt.
Die hinterste Probe ist mit einer sehr starken Gewebeeinlage verstärkt.
An diesen Beispiel siehst du wie man mit unterschiedlichen Einlagen unterschiedliche Effekte erzielen kann.

Viel kannst du bei der Wahl der Einlage nicht falsch machen. Sei dir einfach bewusst mit welchem Stoff du arbeitest und welchen Effekt zu erziel möchtest. Und wie immer gilt: Probier es einfach aus!

Deine Anna

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